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Druck UK Steel Safeguards zu verlängern nimmt zu
Druck UK Steel Safeguards zu verlängern nimmt zu

15 June 2022 – The UK steel safeguard measure must be extended or lifted by the end of June 2022. Therefore, the pressure of the British steel producers on the International Trade Ministry is currently growing. And logistics chains are strained until beyond 2023. Analysts do not see a return to 2019 „pre-pandemic“ times. New supply chain strategies are needed. A few of the most important problems and possible solutions.

Der Druck, die UK Steel Safeguards im Vereinigten Königreich zu verlängern, nimmt zu

Nicht nur die Stahlproduzenten der EU27 werden durch eine Safeguard-Maßnahme geschützt, sondern auch die im Vereinigten Königreich. Die UK Steel Safeguards werden derzeit auf den Prüfstand gestellt. Eine Entscheidung des Internationalen Handelsministeriums wird bis zum 30. Juni 2022 erwartet.

Britische Stahlproduzenten üben Druck auf Regierung aus

Britische Stahlproduzenten üben bereits starken Druck auf den Entscheidungsprozess aus und wollen die UK Steel Safeguards unter allen Umständen aufrechterhalten. Sie befürchten, dass sie sonst Umsätze (£) in dreistelliger Millionenhöhe verlieren könnten.

Ohne Steel Safeguards im Nachteil?

Gleichzeitig verweisen sie auch auf die gerade überprüfte EU -Safeguard Maßnahme auf bestimmte Stahlprodukte und die US Section 232 Zölle und darauf, dass sie ohne die UK Steel Safeguards einen erheblichen Nachteil hätten.

UK Steel Safeguard wird sehr wahrscheinlich bestehen bleiben

Wir gehen derzeit davon aus, dass die UK Steel Safeguards in Kraft bleiben. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Großbritannien und die USA gerade ein Abkommen über Zollkontingente für Stahl und Aluminium unterzeichnet haben. Ein ähnliches Abkommen war zuvor von der Europäischen Union ausgehandelt worden , die anschließend ihre eigenen Safeguards aufrechterhielt.

Lieferketten auch über 2023 hinaus belastet?

Nicht nur die Transportbranche, sondern auch die Analysten der internationalen Großbanken gehen davon aus, dass es vorerst keine Rückkehr zum Vor-Pandemie-Zustand der Lieferketten geben wird.

Lieferketten: Eine Rückkehr nach 2019 ist nicht zu erwarten

Auch wenn voraussichtlich 2023 neue Schiffe und Kapazitäten im Logistikbereich verfügbar werden, geht beispielsweise DHL davon aus, dass aufgrund der globalen Lage nicht mit einer Rückkehr zum Zustand der Lieferketten in 2019 zu rechnen ist.

Chinesische Produktion und Transport unberechenbar

Probleme sieht unter anderem Citigroup vor allem mit China und seiner Null-Covid-Politik. Produktion und Transport bleiben für chinesische Unternehmen unberechenbar. Bestes Beispiel ist Shanghai, das bereits wenige Tage nach Ende des dreimonatigen Lockdowns Anfang Juni 2022 wieder teilweise unter Quarantäne gestellt wird.

Sanktionen können lange dauern

Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Krieg in Europa werden noch auf Jahre andauern. Viele Sanktionen gegen Russland sind seit 2014 in Kraft, seit nun mehr als 8 Jahren. Seit Ausbruch des Krieges ist eine beispiellose Zahl neuer Sanktionen hinzugekommen – ein Ende des Rohstoffdilemmas ist hier also in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Zukünftige Supply-Chain-Management-Strategien

Angesichts der durch die Pandemie offengelegten Schwachstellen in Lieferketten mussten viele Unternehmen bereits Lehren daraus ziehen und ihre Abläufe anpassen.

Das ist nicht immer einfach, da Beschaffungsmaßnahmen in China, das gerade den westlichen Ländern immer mehr ein Dorn im Auge ist, oft nicht mehr zuverlässig durchgeführt werden können und Russland inzwischen auch aus dem Rennen ist.

Einige Strategien, die sich bereits bewährt haben

Problem 1: Fokussierung auf ein einzelnes Herkunftsland nicht mehr möglich

Lösung: Unternehmen sollten enge Partnerschaften mit anpassungsfähigen Lieferanten eingehen, die flexibel auf Ereignisse reagieren und nicht an ein Herkunftsland gebunden sind.

Problem 2: Wichtige Komponenten und Rohstoffe fehlen

Lösung: Eine Änderung der Beschaffungspolitik von Just-in-Time (JIT) zu größeren Lagerbeständen und planbareren Liefermengen. Vor allem im Hinblick auf Kernprodukte und kritische Komponenten.

Problem 3: Lieferketten sind für die meisten Unternehmen zu komplex

Lösung: Unternehmen müssen ihre Lieferketten vereinfachen. Viele komplexe Beschaffungsaufgaben kosten die eigenen Mitarbeiter an anderer Stelle unnötig Zeit und damit dem Unternehmen unnötig Geld. Zudem muss umfangreiches Know-how vorgehalten werden, das aufgrund sich ständig ändernder Marktbedingungen fast täglich erneuert oder angepasst werden muss.

Durch die Wahl des richtigen Partners kann hier viel Zeit und Geld gespart und die eigenen Lieferketten deutlich vereinfacht werden.

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