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Steigende Nachfrage, Preiserhöhung für Stahl erwartet
Steigende Nachfrage, Preiserhöhung für Stahl erwartet

25. Juli 2022 – Nicht nur in Europa, sondern auch international erwarten die Stahlhersteller für das dritte Quartal 2022 eine steigende Nachfrage und höhere Preise. Es wird von einer guten Marktstimmung und einer Zunahme der Anfragen berichtet. Nickel-Futures in Asien gestiegen. Rohstoffbörse will Norilsk Nickel noch nicht vom Handel ausschließen.

Anstieg der Stahlpreise erwartet

Die europäischen Stahlhersteller erwarten in den kommenden Wochen einen deutlichen Anstieg der Stahlpreise. Quellen zufolge wird der Preis voraussichtlich um 8 bis 10 % steigen.

Markt in positiver Stimmung

Insgesamt ist die Stimmung auf dem europäischen Markt deutlich positiver. Stabile oder steigende Preise und gute Nachfrage bestimmen die Berichte. Auch die Preise für Stabstahl, insbesondere in Polen, steigen zum Teil erheblich.

Weiterer Anstieg der Nachfrage im Spätsommer erwartet

Auch international erwarten die Stahlhersteller im Spätsommer 2022 einen deutlichen Anstieg der Nachfrage.

„Der Abbau der Lagerbestände hat auf der Ebene der Verbraucher stattgefunden und die Käufe haben sich verlangsamt. Die Wiederauffüllung der Lagerbestände wird ab diesem Quartal beginnen. Schon jetzt haben die Anfragen zugenommen“, berichten die Hersteller.

SHFE-Nickel im Plus, LME mit kleinem Rückschlag?

Die Nickel-Futures an der SHFE stiegen am Montag zum Teil um mehr als 2 %. Der Anstieg in den letzten Tagen wird im Allgemeinen auf eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Nickelprodukten in Asien zurückgeführt.

LME will Norilsk Nickel vorerst nicht bannen

Der leichte Rücksetzer bei Nickel zu Beginn des Montagshandels lässt sich vermutlich durch die Erklärung der Londoner Metallbörse (LME) vom Freitag erklären. Die LME hatte angekündigt, die Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges immer wieder neu zu bewerten, sieht aber derzeit keinen Grund, Produkte von Norilsk Nickel vom Handelsplatz auszuschließen.

Sollten sich die Sanktionen jedoch ändern, müsste die LME natürlich auf die neue Situation reagieren. Derzeit unterliegt nur der Eigentümer von Norilsk Nickel, Wladimir Potanin, den westlichen Sanktionen, nicht aber sein Unternehmen.

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