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Schrotthandel läuft auf Hochtouren
Schrotthandel läuft auf Hochtouren

11. Juli 2022 – Der Schrotthandel läuft weiter auf Hochtouren und ist mengenmäßig auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren. Dies zeigt sich auch an den steigenden Preisen für Stahl- und Edelstahlschrott. USA fordern Handelspartner auf, keine chinesischen Waren aus Zwangsarbeit mehr zu importieren. Und der US-Arbeitsmarkt bleibt im Juni 2022 robust.

Schrotthandel läuft auf Hochtouren

Das Handelsvolumen an der Londoner Metallbörse für Schrottfutures hat in der Woche bis zum 8. Juli deutlich zugenommen. Es ist um mehr als 76 % höher als im gleichen Zeitraum des Jahres 2020 und erreicht damit den höchsten Stand seit zwei Jahren. Dies hat auch die Schrottpreise an den Terminmärkten in die Höhe getrieben. Schrottkontrakte für den Zeitraum Juli bis September 2022 stiegen in London um bis zu 9,9 %.

Auch der chinesische Edelstahlschrott hat sich verteuert. Auch aus anderen Teilen Asiens, wie der Türkei und Pakistan, werden intensive Schrottkäufe gemeldet, um die leeren Lagerbestände aufzufüllen.

USA drängen Kanada und Mexiko, die Einfuhr chinesischer Waren aus Zwangsarbeit zu stoppen

Die Vereinigten Staaten drängen ihre nordamerikanischen Wirtschaftspartner, gegen die Einfuhr chinesischer Waren vorzugehen, die in uigurischer Zwangsarbeit hergestellt werden.

Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai traf am Freitag in Vancouver mit der kanadischen Handelsministerin Mary Ng und ihrem mexikanischen Amtskollegen zusammen, um über das seit zwei Jahren überarbeitete Nordamerikanische Freihandelsabkommen (USMCA) zu sprechen.

Die Vereinigten Staaten erwarten von ihren Handelspartnern, dass sie nun auch in dieser Richtung aktiv werden. Allein im Haushaltsjahr 2021 haben die USA nach Angaben der US-Zollbehörde U.S. Customs and Border Protection mehr als 1.400 Warensendungen aus einer Vielzahl von Ländern abgefangen, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden.

Gesetz zur Verhinderung uigurischer Zwangsarbeit (UFLPA)

Das Gesetz zur Verhinderung uigurischer Zwangsarbeit (Uyghur Forced Labor Prevention Act, UFLPA) wurde am 23. Dezember 2021 von Präsident Biden unterzeichnet, und die Durchsetzung des Gesetzes trat am 21. Juli 2022 in Kraft.

Dieses Gesetz legt fest, dass die Einfuhr von Gütern, Waren, Artikeln und Warenprodukten, die ganz oder teilweise in der autonomen Region Xinjiang-Uigurien der Volksrepublik China abgebaut, produziert oder hergestellt werden oder die in bestimmten Einrichtungen produziert werden, gemäß Abschnitt 307 des Tariff Act von 1930 verboten ist und dass solche Güter, Waren, Artikel und Warenprodukte nicht in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen.

Die Importeure müssen strenge Anforderungen erfüllen, wenn der Verdacht besteht, dass die Produkte aus der Provinz Xinjiang stammen könnten.

Dazu gehören auch Produkte, die in anderen Ländern aus chinesischen Zwischenprodukten wie Stahl oder Aluminium hergestellt werden.

US-Arbeitsmarkt wächst weiter

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der US-Arbeitsmarkt stark und schafft weiterhin neue Arbeitsplätze. Jüngsten Zahlen zufolge wurden allein im Juni 2022 372.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Arbeitslosenquote bleibt mit nur 3,6 % den vierten Monat in Folge niedrig. Im Frühjahr 2020 wird sie fast den niedrigsten Stand seit 50 Jahren erreichen.

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