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Exporte aus China sind wieder auf dem Vormarsch
Die Exporte aus China sind wieder im Aufwind

8. August 2022 – Die Exporte aus China stiegen im Juli 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 18%. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Kupfer, das als wichtiger Wirtschaftsindikator gilt, gestiegen. Während aus Europa neue Warnungen über eine mögliche Verknappung von Kupfer und Zink kommen, sinken die LME-Lagerbestände der Basismetalle weiter.

Die Exporte aus China sind im Aufwind

Unerwarteterweise beschleunigte sich das chinesische Exportwachstum im Juli und verlieh der Wirtschaft, die sich von der COVID-bedingten Verlangsamung erholen will, einen positiven Impuls.

Die Exporte stiegen im Juli um 18,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit am stärksten in diesem Jahr, wie aus den am Sonntag veröffentlichten offiziellen Zollstatistiken hervorgeht. Dies war ein höherer Zuwachs als die 17,9 Prozent im Juni und lag über den Prognosen der Experten, die einen Anstieg von 15,0 Prozent erwartet hatten.

Einer der größten Wachstumstreiber Chinas im Jahr 2022 waren bisher die Exporte.

Es gab jedoch Anzeichen dafür, dass die Auswirkungen der COVID-Beschränkungen auf die Transport- und Lieferkette allmählich nachließen, was für die Verkäufer, die sich auf das große Weihnachtsgeschäft vorbereiten, genau zum richtigen Zeitpunkt kam.

Nach Angaben des chinesischen Hafenverbands stieg der Umschlag von Außenhandelscontainern in den acht wichtigsten chinesischen Häfen im Juli um 14,5 Prozent und damit schneller als im Juni (8,4 Prozent).

Chinas Kupferimporte sind im Juli im Jahresvergleich gestiegen

Die Kupferbestände an der SHFE sanken im Vergleich zum März um 78 % und erreichten am Freitag mit 37.025 Tonnen den niedrigsten Stand seit dem 21. Januar.

China importierte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 3,41 Millionen Tonnen Kupfer und Kupfer in Rohform, 5,8 % mehr als im gleichen Zeitraum 2017.

Chinesische Kupferverbraucher und -händler nutzten die Preissenkung, um ihre erschöpften Vorräte eilig aufzufüllen. Als wichtiger Wirtschaftsindikator wird häufig Kupfer genannt.

Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, führen die chinesischen Behörden Infrastrukturprojekte durch, die in hohem Maße von Metallen abhängen, und geben der Wirtschaft Anreize.

Die chinesischen Behörden pumpen Konjunkturmittel in die Wirtschaft und starten metallintensive Infrastrukturprojekte, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Kupfer und Zink zeigen sich robust

Da die Sorgen über eine weltweite Rezession nachließen und sich die Anleger auf niedrige Lagerbestände und angebotsseitige Risiken konzentrierten, erholte sich auch Kupfer am Freitag weiter.

Analysten behaupten, dass es einen weitaus größeren Mangel an Kupfer gibt als noch vor zwei Jahren. Und zwar so knapp, dass es im vierten Quartal zu Engpässen kommen könnte.

Die Verbraucher von Metallen, die auf niedrigere Preise gewartet haben, werden nun schnell handeln müssen, um ihre Lagerbestände aufzufüllen, sobald sie feststellen, dass sich die Preise stabilisiert haben, und das nicht nur bei Kupfer.

Der Rohstoffkonzern Glencore hatte zuvor gewarnt, dass es zu schweren Zinkengpässen kommen würde.

Die meisten LME-Lagerbestände befinden sich auf Rekordtiefständen. Mit 128.600 Tonnen sind die Kupferbestände seit Mitte Mai um über 30 % zurückgegangen. In den letzten drei Monaten haben sich die Zinkvorräte an der LME praktisch halbiert. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit sind die Zinkpreise im Ausland bereits drastisch gestiegen.

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