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China Aluminium, EU hebt offiziell Antidumping-Aussetzung auf
China Aluminium, EU hebt offiziell Antidumping-Aussetzung auf

8. Juli 2022 – Die EU-Kommission hat offiziell das Ende der Antidumping-Aussetzung für Einfuhren von flachgewalzten Aluminiumprodukten mit Ursprung in China ab 12. Juli 2022 angekündigt. Es werden dann Antidumpingzölle von bis zu 24,9 % auf FRAP aus China erhoben. Die chinesische Wirtschaft erhält ein 220 Milliarden USD schweres Konjunkturpaket. Und asiatische Marktteilnehmer sehen eine steigende Nachfrage und mögliche Engpässe kommen.

EU hebt Antidumping-Aussetzung offiziell auf

Die Europäische Kommission hat die offizielle Entscheidung veröffentlicht, die Aussetzung der mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/1784 eingeführten endgültigen Antidumpingzölle auf Einfuhren von flachgewalzten Aluminiumerzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China nicht zu verlängern.

Die Aussetzung war ein Einzelfall

Damit ist das eingetreten, worüber wir mehrfach berichtet und gewarnt hatten, nämlich dass die Aussetzung der Antidumpingmaßnahmen gegenüber flachgewalzten chinesischen Aluminiumprodukten nur eine vorübergehende Maßnahme war. Darüber hinaus hat die Europäische Kommission in ihrer Entscheidung noch einmal betont, dass es sich um einen absoluten Einzelfall handelt.

Antidumpingzölle von bis zu 24,9 % auf chinesisches Aluminium

Die europäische AD-Maßnahme wird somit am 12. Juli 2022 wieder in Kraft gesetzt und es werden Antidumpingzölle von bis zu 24,9 % auf flachgewalzte chinesische Aluminiumimporte erhoben.

Chinesische Wirtschaft soll Hilfspaket in Höhe von 220 Milliarden USD erhalten

Die chinesische Wirtschaft soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit einem geplanten Hilfspaket in Höhe von 220 Mrd. USD unterstützt werden, um die koronabedingten Sperrungen ab diesem Jahr abzufedern. Die gestrige Ankündigung ließ die Kupferfutures an der LME um mehr als 4 % steigen.

Insgesamt dürfte sich eine weitere Ankurbelung der Infrastrukturprojekte stützend auf die Basismetalle auswirken. Auf jeden Fall wird sich dieses Hilfspaket auf die Zeit nach der Sommerpause auswirken.

Asiatische Marktteilnehmer rechnen mit deutlich mehr Nachfrage

Marktteilnehmer aus dem asiatischen Wirtschaftsraum erwarten für die kommenden Monate einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Stahl, Aluminium und Edelstahl. Insbesondere wird erwartet, dass viele Käufer gleichzeitig auf Einkaufstour gehen werden, was zu erneuten Engpässen führen könnte, nicht nur bei der Verfügbarkeit, sondern auch bei den EU-Schutzkontingenten.

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